Produktfotos sind im E-Commerce das wichtigste Verkaufsinstrument. Doch nicht nur die Aufnahmequalität entscheidet über den Erfolg – auch das richtige Dateiformat spielt eine entscheidende Rolle. Unterschiedliche Plattformen und Verwendungszwecke stellen verschiedene Anforderungen an Größe, Qualität und Flexibilität der Bilddateien.
Doch welche Dateiformate werden für Produktfotos benötigt und wann kommt welches Format zum Einsatz?
1. Warum das richtige Dateiformat so wichtig ist
Ein Produktfoto kann in der Aufnahme perfekt sein – wenn es jedoch im falschen Format gespeichert wird, kann es zu Problemen führen:
- Qualitätsverluste bei zu starker Komprimierung
- Lange Ladezeiten bei zu großen Dateien
- Farbabweichungen im Web oder Druck
- Eingeschränkte Weiterverarbeitung, wenn Transparenzen oder Ebenen fehlen
Das passende Format sorgt also nicht nur für eine optimale Darstellung, sondern auch für bessere Performance im Onlineshop und professionelle Wirkung im Marketing.
2. Gängige Dateiformate für Produktfotos
JPEG (JPG)
- Einsatzgebiet: Onlineshops, Social Media, Newsletter
- Vorteile: Gute Komprimierung, weit verbreitet, geringe Dateigröße
- Nachteile: Verlustbehaftet, Transparenzen nicht möglich
JPEG ist das Standardformat für viele E-Commerce-Plattformen, da es schnell lädt und universell unterstützt wird.
PNG
- Einsatzgebiet: Onlineshops (z. B. für freigestellte Produkte), Webgrafiken
- Vorteile: Transparenz möglich, verlustfreie Kompression
- Nachteile: Größere Dateigröße als JPEG
Ideal, wenn ein freigestellter Hintergrund oder exakte Farbtreue wichtig sind.
TIFF
- Einsatzgebiet: Printprodukte, Archivierung, hochwertige Bildbearbeitung
- Vorteile: Verlustfrei, extrem hohe Qualität, unterstützt Ebenen
- Nachteile: Sehr große Dateien, nicht für Web optimiert
TIFF ist das bevorzugte Format für die Druckvorstufe, da es maximale Qualität liefert.
RAW
- Einsatzgebiet: Interne Bearbeitung durch Fotografen
- Vorteile: Enthält alle Bildinformationen, maximale Flexibilität bei Nachbearbeitung
- Nachteile: Sehr groß, nicht direkt einsetzbar
RAW-Dateien sind die Arbeitsgrundlage für professionelle Retusche und werden in der Regel vom Fotografen nicht direkt an den Kunden weitergegeben, sondern in gebräuchlichere Formate konvertiert.
WebP
- Einsatzgebiet: Moderne Onlineshops und Websites
- Vorteile: Hohe Komprimierung bei guter Qualität, unterstützt Transparenzen
- Nachteile: Noch nicht von allen Systemen und Browsern unterstützt
WebP ist ein zukunftsorientiertes Format, das Ladezeiten erheblich verkürzen kann.
3. Formatauswahl je nach Einsatzzweck
- Onlineshop: JPEG für Standardbilder, PNG oder WebP für freigestellte Produkte
- Social Media: JPEG oder PNG, abhängig von Plattform und Bildinhalt
- Print: TIFF für hochwertige Kataloge, Broschüren oder Verpackungen
- Archiv & Bearbeitung: RAW für maximale Flexibilität in der Bildbearbeitung
Ein professioneller Fotograf liefert in der Regel mehrere Formate, die für verschiedene Einsatzbereiche optimiert sind.
4. Warum professionelle Aufbereitung entscheidend ist
Es reicht nicht aus, Bilder einfach in ein anderes Format zu exportieren. Für optimale Ergebnisse braucht es:
- Weboptimierung für schnelle Ladezeiten
- Farbanpassungen für konsistente Markenwahrnehmung
- Individuelle Größen und Seitenverhältnisse je nach Plattform
- Saubere Freisteller für maximale Flexibilität
So wird sichergestellt, dass die Bilder überall perfekt wirken – ob im Onlineshop, auf Amazon oder im Printkatalog.
Fazit: Das richtige Dateiformat spart Zeit und sorgt für Qualität
Für Produktfotos gibt es kein universelles Format. JPEG, PNG, TIFF, RAW und WebP haben alle ihre spezifischen Stärken und Einsatzgebiete. Entscheidend ist eine professionelle Vorbereitung, die sicherstellt, dass Ihre Bilder in jeder Situation glänzen – sei es online oder offline.
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